Die individuelle Art und Weise sich zu bewegen ist von der Vorstellung geprägt, die jemand von sich und dem eigenen Körper hat. Spontane Körperbewegung wiederspiegelt somit das Selbstempfinden.
Erkrankungen und Belastungen beeinflussen dieses Selbstempfinden und dadurch die Beziehung zum eigenen Körper.
Die Auseinandersetzung mit der Körperbewegung bietet die Möglichkeit, sich selber in einem tieferen Bereich kennen und verstehen zu lernen. Eigentliche Wünsche und Bedürfnisse werden spürbar, Ängste und Befürchtungen bewusst. Das unmittelbare Erleben gibt Aufschluss über innere Konflikte, die im Alltag wirksam aber zu wenig fassbar sind um sie aufzulösen.
Durch die hergestellte Verbindung zu sich selbst, werden Hintergründe einer Essstörung fassbar. Auf dieser Grundlage können neue Sicht- und Handlungsweisen entwickelt werden. Veränderungen wachsen ganzheitlich und von innen her.
In wöchentlichen Sitzungen von 60 Minuten stehen kürzere Bewegungseinheiten im Wechsel mit Gesprächen. In diesen reflektieren Sie mit meiner Unterstützung das Erlebte. Wir schälen gemeinsam die eigentlichen Themen heraus und stellen Verbindungen zu Ihrem Alltag her. |